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Eingereicht von zusammenhaenge am 18.06.21 16:49
Nachhaltige Mobilität
Beschreibung

Die Mobilität in der Stadt ist derzeit geprägt vom Autos, die mehr oder weniger auf den Straßen fahren und sich, zumindest gefühlt, immer häufiger nur noch im Schritttempo fortbewegen. Fulda ist geprägt von weit über zwanzig schnell wachsenden Stadtteilen. Viele Bewohner wohnen und arbeiten an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet. Die Entfernungen sind meist so, dass sie mit Rad und Ebike gut zu bewältigen wären, gäbe es ausreichend ausgebaute und sicher Schnellradwege zwischen den Stadtteilen durch oder um die Innenstadt. Da der Straßenausbau mit dem wachsenden Auto-verkehrsaufkommen schon seit Jahren nicht mehr mithalten kann sind neue Verkehrskonzepte zu etablieren, um dem Kollaps zu entgehen. Der ausreichende Ausbau solcher Schnellradwege benötigt viel Raum, der sicher auch auf Lasten von Autostraßen und Parkraum gehen müsste. Ein Radfahrer mit seinem Rad von 15 bis 25 kg benötigt jedoch während der Fahrt und besonders beim Parken nur einen Bruchteil vom Raum eines Autos, das heute kaum mehr unter 1.500 kg daherkommt, dem 100-fachen eines Fahrrades. Bei wirklich attraktiv gestalteten, vom Autoverkehr entkoppelten und höher priorisierten Schnellradwegen, die ein gleich schnelles oder schnelleres Fortkommen ermogliche würden, wie derzeit mit dem Auto, würden vermutlich eine nenneswerte Anzahl Autofahrer umsteigen, was auch zu Gunsten des verbleibenden Autoverkehrs wäre. Möglicher Nutzen für die Stadt: Schnellere Mobilität mit Rad und Auto; Zukunftsfähiges Mobilitätskonzept mit schnellerer, emissionsärmerer, gesunder Mobilität aus einem Mix aud Fahrrad, öffentlichem Nahverkehr und Auto; weniger Staus, weniger Abgase und gesündere Luft, weniger durch parkende Autos dominiertes und moderneres, fortschrittliches Stadtbild; innovatives, junges, familienfreundliches und attraktiveres Erscheinungsbild der vom Barock geprägten Innenstadt und vieles weiteres mehr.

 

Der Schritt, die Prioritäten zu ändern und zeitnah umzusetzen erfordert viel Mut. Aber der derzeitige Weg führt aus meiner Sicht sicher in eine Sackgasse - mit viel zu kleinem Wendehammer.

1 Kommentar

Raumfalte
19.06.21 12:21

Das Problem an dem Vorschlag ist schlechtes Wetter. Dann steigen alle wieder in ihr Auto. Insofern löst der Umstieg aufs Fahrrad kaum ein Problem. Die vielen Parkplätze in Fulda erachte ich als einen Vorteil. Es spart den Bürgern sehr viel Zeit und Geld.

 

Eventuell bestünde eine Lösung des Stauproblems darin, während der Stoßzeiten an den neuralgischen Stellen eine kleine Prämie an Autofahrer zu zahlen, wenn sich mindestens 3 Personen im Auto befinden. Ein Euro würde dafür vermutlich ausreichen, da sie 2x am Tag bezahlt werden. Dadurch könnte der Fahrer seine Spritkosten wieder hereinholen, während die Passagiere die Spritkosten gänzlich sparen.

 

Für mehr als etwa 1000 Autos bräuchte das nicht gemacht werden (weil Faktor 3:1), so dass pro Monat 40.000 Euro an Projektkosten entstünden zuzüglich des notwendigen Personalaufwands. Im Vergleich zu den meisten Alternativen zur Ausdünnung des Verkehrsaufkommens wären das wohl Peanuts.

 

Eventuell ließe sich das auch in Zusammenarbeit mit den größeren Unternehmen im Ort umsetzen, da diese ein Interesse daran haben, dass ihre Mitarbeiter zügig zu ihrem Arbeitsplatz kommen. 

Raumfalte 19.06. 12:21

Das Problem an dem Vorschlag ist schlechtes Wetter. Dann steigen alle wieder in ihr Auto. Insofern löst der Umstieg aufs Fahrrad kaum ein Problem. Die vielen Parkplätze in Fulda erachte ich als einen Vorteil. Es spart den Bürgern sehr viel Zeit und Geld.

 

Eventuell bestünde eine Lösung des Stauproblems darin, während der Stoßzeiten an den neuralgischen Stellen eine kleine Prämie an Autofahrer zu zahlen, wenn sich mindestens 3 Personen im Auto befinden. Ein Euro würde dafür vermutlich ausreichen, da sie 2x am Tag bezahlt werden. Dadurch könnte der Fahrer seine Spritkosten wieder hereinholen, während die Passagiere die Spritkosten gänzlich sparen.

 

Für mehr als etwa 1000 Autos bräuchte das nicht gemacht werden (weil Faktor 3:1), so dass pro Monat 40.000 Euro an Projektkosten entstünden zuzüglich des notwendigen Personalaufwands. Im Vergleich zu den meisten Alternativen zur Ausdünnung des Verkehrsaufkommens wären das wohl Peanuts.

 

Eventuell ließe sich das auch in Zusammenarbeit mit den größeren Unternehmen im Ort umsetzen, da diese ein Interesse daran haben, dass ihre Mitarbeiter zügig zu ihrem Arbeitsplatz kommen. 

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Details (Konzept)
Nachteile

Welche Nachteile sehen Sie für die Attraktivität von Fulda durch diese Herausforderung?

Fulda versinkt im Verkehrschaos, Mobilität und Verkehrsfluss geht heute schon deutlich zurück. Emissionen aus "stauendem" Verkehr steigen, Innenstadt dominiert duch Autoverkehr.
Personengruppe

Welche Personengruppen sind davon besonders betroffen?

Berufspendler aus den Stadtteilen. Bewohner der Innenstadt
Mögliche Ideen

Welche Ideen können diese Herausforderung lösen?

Neue Prioritätensetzung in der Verkehrsentwicklung und -steuerung