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Eingereicht von Odette am 15.04.21 07:23
Stolperstein
Beschreibung

Ich finde es wichtig, dass Stolpersteine verlegt werden, da Fulda eine lange Historie jüdischen Lebens vorweist.



10 Kommentare
KalWis
21.06.21 11:18

Bei der ganzen Debatte sollte aber nicht vergessen werden, dass die jüdische Gemeinde der Verlegung von Stolpersteinen zustimmen müsste und sich damit auch für diese Art des Gedenkens ausspräche. 

KalWis 21.06. 11:18

Bei der ganzen Debatte sollte aber nicht vergessen werden, dass die jüdische Gemeinde der Verlegung von Stolpersteinen zustimmen müsste und sich damit auch für diese Art des Gedenkens ausspräche. 

KalWis
12.06.21 11:48

Die Argumentation, dass Dreck auf den Steinen liegen könnte oder man darüber läuft, ist für mich nicht schlüssig. Das hat nichts mit fehlender Wertschätzung zu tun. Schließlich heißen sie “Stolpersteine”, da man aus dem Tritt geraten kann und die Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird. In vielen Städten ist das übrigens kein Problem. Auch Schmutz auf den Steinen und damit verbunden die Auffassung der Abwertung solcher Steine sind für mich nicht schlüssig. Zumal wenn die Gedenktafel in Fulda mit Mülltonnen zugestellt wird. Es ist eher verwunderlich, dass die Stadt dies toleriert. In anderen Städten gab es auch schon Aktionen, Stolpersteine zu putzen. Auch eine Möglichkeit der Erinnerungskultur. 

Ich bleibe dabei: Stolpersteine sind nachhaltige, am historischen Orten befindliche, zum Nachdenken anregende Erinnerungsanlässe. Es würde der Stadt Fulda gut tun, es vielen anderen Städten nachzumachen und Bedenken gegenüber dieser Art der Erinnerungskultur zu überwinden.  

KalWis 12.06. 11:48

Die Argumentation, dass Dreck auf den Steinen liegen könnte oder man darüber läuft, ist für mich nicht schlüssig. Das hat nichts mit fehlender Wertschätzung zu tun. Schließlich heißen sie “Stolpersteine”, da man aus dem Tritt geraten kann und die Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird. In vielen Städten ist das übrigens kein Problem. Auch Schmutz auf den Steinen und damit verbunden die Auffassung der Abwertung solcher Steine sind für mich nicht schlüssig. Zumal wenn die Gedenktafel in Fulda mit Mülltonnen zugestellt wird. Es ist eher verwunderlich, dass die Stadt dies toleriert. In anderen Städten gab es auch schon Aktionen, Stolpersteine zu putzen. Auch eine Möglichkeit der Erinnerungskultur. 

Ich bleibe dabei: Stolpersteine sind nachhaltige, am historischen Orten befindliche, zum Nachdenken anregende Erinnerungsanlässe. Es würde der Stadt Fulda gut tun, es vielen anderen Städten nachzumachen und Bedenken gegenüber dieser Art der Erinnerungskultur zu überwinden.  

Karin Masche
16.04.21 15:05

Seit Jahren bin ich da auch dran, es ist interessant, die Vorbehalte bei den örtlichen politisch Verantwortlichen zu sehen. Stand ist jetzt, dass sich die Stadt nicht verwehren will, wenn Stolpersteine gelegt werden sollen. Auch die jüdische Gemeinde steht dem nicht im Wege. Auch in anderen Gemeinden, für der Fuldaer Synagogenbezirk zuständig ist, gibt es schon Stolpersteine

Ich habe schon einmal begonnen elektronische Stolpersteine in meinem Viertel zu verlegen, das um 1900 ein stark jüdisch geprägt war mit der Rabbiwohnung, dem jüdischen Altenheim und der jüdischen Schule. Hier ist der Link: https://www.google.com/maps/d/embed?mid=1D-vmh0cS7MbT4HhI7a25QK6Ha76n2EUY

Karin Masche 16.04. 15:05

Seit Jahren bin ich da auch dran, es ist interessant, die Vorbehalte bei den örtlichen politisch Verantwortlichen zu sehen. Stand ist jetzt, dass sich die Stadt nicht verwehren will, wenn Stolpersteine gelegt werden sollen. Auch die jüdische Gemeinde steht dem nicht im Wege. Auch in anderen Gemeinden, für der Fuldaer Synagogenbezirk zuständig ist, gibt es schon Stolpersteine

Ich habe schon einmal begonnen elektronische Stolpersteine in meinem Viertel zu verlegen, das um 1900 ein stark jüdisch geprägt war mit der Rabbiwohnung, dem jüdischen Altenheim und der jüdischen Schule. Hier ist der Link: https://www.google.com/maps/d/embed?mid=1D-vmh0cS7MbT4HhI7a25QK6Ha76n2EUY

anne_s
25.04.21 19:31

Stimme zu, es ist heute eher peinlich und politisch sehr vielsagend, wenn so ein universal angenommenes und etabliertes Projekt der Erinnerungskultur NICHT durchgeführt wird. Mit den Kosten kann man hier mal einmal nicht argumentieren.

anne_s 25.04. 19:31

Stimme zu, es ist heute eher peinlich und politisch sehr vielsagend, wenn so ein universal angenommenes und etabliertes Projekt der Erinnerungskultur NICHT durchgeführt wird. Mit den Kosten kann man hier mal einmal nicht argumentieren.



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