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Eingereicht von Taramis am 7.06.21 13:26
Jerusalemplatz
Beschreibung

Der altehrwürdige Jerusalemplatz fristet in meinen Augen ein sehr fragwürdiges Dasein. Über die derzeitigen Parkbesucher und Handelsmöglichkeiten mag sich vor Ort jeder sein eigenes Bild machen; vor dem geschichtlichen Hintergrund muss dieser Platz in meinen Augen jedoch anders umsorgt werden und in Erscheinung treten. 

 

Vor diesem Hintergrund sollte über eine neue Gestaltung des Areals nachgedacht werden. Als Gedenkstätte sollte er mehr als nur den kleine Gedenkstein an der Parkmauer aufweisen. Auch fehlt in meinen Augen ein Hinweis, geschweige denn Zugang zum Gedenkraum im Keller(!) des Zollamts.

 

Ein Ort der Ruhe und für manche wohl auch der Einkehr und des Gedenkens sollte es sein. Der Ansatz eines Parks ist dabei kein schlechter, doch muss die Gestaltung modernisiert werden und dabei dafür Sorge tragen, dass der Park kein Gefahrenpotential darstellt. 

 

Wer in Fulda nach Spuren jüdischer Geschichte fragt und sich an die maßgeblichen Orte führen lässt, erhält wahrlich kein gutes Bild (Zollamt, Jerusalemplatz, Stockhaus, …).

6 Kommentare

10.06.21 00:39

Taramis hat vollkommen recht! Den Park kann man viel attraktiver und der Vergangenheit angemessen gestalten. Um die jüdische Geschichte des Jerusalemplatzes deutlich hervorzuheben, könnte die Stadt eine herausragende Skulptur bei einem jüdischen Künstler in Auftrag geben. Idee: ein übergroßer jüdischer Kerzenleuchter (Menora) aus Messing. Natürlich nur in Abstimmung mit der jüdischen Gemeinde. Die Überwachung durch Kameras dürfte kein Problem sein. Der Gedenkraum im Keller des Zollamtes ist nach meiner Erinnerung mehr Kellerraum als Gedenkraum. 

7.06.21 20:10

Wenn Sie eine “moderne” Parkgestaltung fordern, macht die Stadt wieder eine Steinwüste daraus und alles Grün ist weg ! Bitte nicht ! Der Park ist schön und hat viele Bänke. Einmal den Weg neu teeren und gut ist es !

7.06.21 20:46

Bitte helfen Sie mir, welchen Park in Fulda man zu einer “Steinwüste" gemacht hat. Die letzten Gestaltungen (Fulda-Auenpark am Rosengarten, Stadtmauer an der Meistergasse, Geschichtspark an der Dalbergstraße) finde ich persönlich recht gelungen und auch sehr grün.

7.06.21 14:48

Ich denke, den Vorschlag und die Gestaltung sollte man der jüdischen Gemeinde überlassen / machen.

7.06.21 15:17

Man muss es natürlich MIT der jüdischen Gemeinde machen. Ich denke aber, dass es schon die Stadt in Gänze angeht, wie man mit dem Erbe und dem Gedenken umgeht. Und auch unabhängig von religiös-kulturellen Aspekten: Zumindest wie man mit öffentlichen Parkflächen in der Innenstadt umgeht und oder was auf diesen nicht ganz rund läuft sollte uns alle angehen.

7.06.21 13:58

Der Platz hat leider schon immer einen fragwürdigen Ruf. Der muss verbessert werden, da stimme ich voll und ganz zu.

 

Ich wusste gar nicht, dass es im Keller des Zollamts einen Gedenkraum gibt (und ich bin hier aufgewachsen). Der muss meiner Meinung nach zugänglich gemacht werden für die Bürger und Besucher der Stadt.

 

Auch der Bereich am Stockhaus ist nicht gerade ansehnlich.

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Details (Konzept)

Nachteile

Welche Nachteile sehen Sie für die Attraktivität von Fulda durch diese Herausforderung?

schlechte Außenwirkung im Umgang mit jüdischer Geschichte

Personengruppe

Welche Personengruppen sind davon besonders betroffen?

jüdische Gemeinde, interessierte Touristen, Selbstverständnis aller Fuldaer

Mögliche Ideen

Welche Ideen können diese Herausforderung lösen?

moderne Neugestaltung des Jerusalemplatzes, Ordnungsrechtliche Kontrolle, Hinweis und ggf. Zugang zum Gedenkraum im Zollamt

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