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Eingereicht von lotilie am 18.04.21 16:06
Wasserwirtschaft
Beschreibung

Zukünftig sollte in allen Baugebieten das Dachwasser versickert werden. Das trägt zur Grundwasserneubildung bei und schützt bei Starkregenereignissen die Regenrückhaltebecken vor dem Überlaufen. Weiter sollten alle Klärwerke auf den Stand der Technik gebracht werden und mit den Reinigungsstufen 3 und 4 für Phosphatabscheidung und Medikamentenrückstände ausgestattet werden. Weiter ist die kommunale Kanalisation regelmäßig auf Dichtheit zu prüfen um unkontrollierten Eintrag von Phospat, Nitrat und Medikamentenrückständen in das Grundwasser zu unterbinden. Mir ist bewusst, dass dies sehr viel Geld kostet, es ist aber langfristig günstiger als eine aufwendige Trinkwasseraufbereitung und erschließen neuer Quellen. Das unterscheidet den Politiker vom Staatsmann, der eine denkt in Legislaturperioden der andere in Generationen.

2 Kommentare
pekwadraht
21.04.21 21:15

Ein brillianter Vorschlag, den ich nur begrüßen kann. Bei dem Thema Regenwasser würde ich aber soweit gehen, dass eine solche Anlage in jedem Neubau verpflichtend eingebaut werden muss, damit das Regenwasser für Toilettenspülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung etc. genutzt werden kann. Für den Fall von zuviel Regen sollte dieses Wasser einer Versickerung zugeführt werden. Erst, wenn auch die Versickerungseinrichtung überläuft, sollte das Regenwasser der Kanalisation zugeführt werden.

pekwadraht 21.04. 21:15

Ein brillianter Vorschlag, den ich nur begrüßen kann. Bei dem Thema Regenwasser würde ich aber soweit gehen, dass eine solche Anlage in jedem Neubau verpflichtend eingebaut werden muss, damit das Regenwasser für Toilettenspülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung etc. genutzt werden kann. Für den Fall von zuviel Regen sollte dieses Wasser einer Versickerung zugeführt werden. Erst, wenn auch die Versickerungseinrichtung überläuft, sollte das Regenwasser der Kanalisation zugeführt werden.

lotilie
23.04.21 23:17

Wenn Regenwasser versickert wird, gibt es für das Regenwasser keinen Anschluss an den Kanal. Es muss geprüft werden ob das Baugelände grundsätzlich für Versickerung geeignet ist. Statt mit einer Toilette mit einer Wasserspülung zu nutzen, kann man auch eine Trockentoilette mit Trennsystem einbauen, das braucht kein Wasser. Systeme gibt es zum Beispiel von Holzapfel & Konsorten oder Öklo

lotilie 23.04. 23:17

Wenn Regenwasser versickert wird, gibt es für das Regenwasser keinen Anschluss an den Kanal. Es muss geprüft werden ob das Baugelände grundsätzlich für Versickerung geeignet ist. Statt mit einer Toilette mit einer Wasserspülung zu nutzen, kann man auch eine Trockentoilette mit Trennsystem einbauen, das braucht kein Wasser. Systeme gibt es zum Beispiel von Holzapfel & Konsorten oder Öklo

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Details (Konzept)
Problem

Welches konkrete Problem löst diese Idee?

Phospat und Medikamentenrückstände in Grundwasser und Fließgewässern. Durch den Klimawandel kommt es zu mehr Starkregenereignissen zu längeren Trockenperioden.

Personengruppen

Welche Personengruppen haben einen Nutzen durch diese Idee?

Alle Bürger

Beteiligte

Wer muss sich an der Umsetzung der Idee beteiligen, damit sie ein Erfolg wird?

Rhönenergie, Osthessennetz, Magistrat, Bauverwaltung

Umsetzung

Wie stellen Sie sich die Umsetzung vor? Was sind die nächsten Schritte?

Ergänzen von Bebauungsplänen zur Dachwasserversikerung. Beschluss das alle Klärwerke auf Stand der Technik gebracht werden und nicht nur die aktuellen Grenzwerte einhalten. Regelmäßige Kontrollen des kommunalen Abwassernetzes auf Dichtigkeit und eine öffentlich zugängige Karte mit dem Zustand der Kanäle