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Eingereicht von Fynn94 am 8.06.21 11:28
Stadt für junge Menschen und Subkultur attraktiver machen
Beschreibung

Fulda bietet mit interessanten Studiengängen und einer Anzahl von ca. 10.000 Studenten genug Nährboden um die Stadt interessanter zu gestalten. Bislang konnte es die Stadt jedoch nicht schaffen junge Menschen in die Stadt zu locken. Hierzu müsste ein breiteres Angebot geschaffen werden: Förderung von Start-Ups, Möglichkeiten für innovative und neue Gastro-Konzepte schaffen, kulturelle Veranstaltungen möglich machen (v.a. im Sommer) und eine alternative (Studenten)-Szene zulassen. In den letzten Jahren wurde eher das Gegenteil erreicht: Schließung von Kult-Läden wie Sonne, Underground, Neidclub und Co. Fulda könnte sich hierbei andere Universitätsstädte wie Würzburg, Münster, Tübingen oder Heidelberg zum Vorbild nehmen die trotz ihrer relativ überschaubaren Größe von jungen Menschen geliebt werden. Die Stadt hat genug Potenzial um mehr aus sich zu machen, es muss nur zugelassen werden. Veranstaltungen wie die Hochschultage zeigen immer wieder, dass das Publikum da und auch bereit ist etwas auf die Beine zu stellen. Das Motto “konservative Domstadt” muss abgelegt werden - das bedeutet auch alle Generationen darauf vorzubereiten. Wenn dieser Wandel vollzogen werden soll, dann muss klar kommuniziert werden in welche Richtung die Stadt sich entwickeln soll.

9 Kommentare

Raumfalte
15.06.21 17:41

Was ist denn gemeint mit “alternative (Studenten)-Szene”? Katholische Studenten, die sich händchenhaltend in die Öffentlichkeit trauen, oder Linksextremisten mit Gewaltaffinität, die alles mit Antifa-Symbolen vollsprühen? Falls es letzteres ist: Nein, danke! Gibt genug deutsche Städte, in denen das schon außer Kontrolle geraten ist.

Raumfalte 15.06. 17:41

Was ist denn gemeint mit “alternative (Studenten)-Szene”? Katholische Studenten, die sich händchenhaltend in die Öffentlichkeit trauen, oder Linksextremisten mit Gewaltaffinität, die alles mit Antifa-Symbolen vollsprühen? Falls es letzteres ist: Nein, danke! Gibt genug deutsche Städte, in denen das schon außer Kontrolle geraten ist.

Roroka
15.06.21 19:39

Ist Ihre Aussage zu katholischen Studenten als homophob zu werten? Was denken Sie sich dabei, Menschen, die sich gegen Faschismus engagieren als linksradikal zu bezeichnen.

Roroka 15.06. 19:39

Ist Ihre Aussage zu katholischen Studenten als homophob zu werten? Was denken Sie sich dabei, Menschen, die sich gegen Faschismus engagieren als linksradikal zu bezeichnen.

zeige 1 Antwort von Team ZWF
Strubi
11.06.21 13:30

Vollkommen deiner Meinung, hier wird viel Potential verschenkt. Die Studenten, die ich kenne fahren fast alle Heim und gehen selten in Fulda aus, weil es Ihnen zu wenig Subkultur bietet. Und wenn dann mal was ist, bekommen Sie es in Ihrer Hochschulblase kaum mit, da ja auch ein anständiges Medium fehlt.

Strubi 11.06. 13:30

Vollkommen deiner Meinung, hier wird viel Potential verschenkt. Die Studenten, die ich kenne fahren fast alle Heim und gehen selten in Fulda aus, weil es Ihnen zu wenig Subkultur bietet. Und wenn dann mal was ist, bekommen Sie es in Ihrer Hochschulblase kaum mit, da ja auch ein anständiges Medium fehlt.

Fulda2040
10.06.21 16:05

Jedes Wort eine Bestätigung meiner Sicht. Wichtige Aussage “es muss nur zugelassen werden”. Ich befürchte aber - nach meinen Erfahrungen - das Etikett “konservative Domstadt” passt zum Weltbild der allermeisten Menschen hier. Selbst der verstockteste Fuldaer sieht sich selbst in ganz anderem Glanz - offen, weltgewandt, innovativ, trendy. Was aber aus der “Draufsicht” zu sehen ist, ist am Ende eine “konservative Domstadt” - Schwartemagen (oder heute eher “Italienisches Restaurant"), Fastnacht, Kirchgang, Hochstift-Pils, in oder vor der Kneipe sitzen und als Kultur-Höhepunkt einmal im Jahr ein Konzert “Maite Kelly-Live” - und einmal ins Theater irgendein “Musical". Leider wird sich das wohl nicht so bald umkehren. 

Fulda2040 10.06. 16:05

Jedes Wort eine Bestätigung meiner Sicht. Wichtige Aussage “es muss nur zugelassen werden”. Ich befürchte aber - nach meinen Erfahrungen - das Etikett “konservative Domstadt” passt zum Weltbild der allermeisten Menschen hier. Selbst der verstockteste Fuldaer sieht sich selbst in ganz anderem Glanz - offen, weltgewandt, innovativ, trendy. Was aber aus der “Draufsicht” zu sehen ist, ist am Ende eine “konservative Domstadt” - Schwartemagen (oder heute eher “Italienisches Restaurant"), Fastnacht, Kirchgang, Hochstift-Pils, in oder vor der Kneipe sitzen und als Kultur-Höhepunkt einmal im Jahr ein Konzert “Maite Kelly-Live” - und einmal ins Theater irgendein “Musical". Leider wird sich das wohl nicht so bald umkehren. 

Raumfalte
15.06.21 17:43

Ich halte es für falsch, die gewachsene Mentalität der Stadt aufzugeben. Immerhin ist sie seit langem gewachsen und es würde mit einem neuen Zeitgeist zwar vielleicht etwas dazugewonnen, aber es würde auch sehr viel verloren gehen. Letzteres bemerkt man idR erst dann, wenn es zu spät ist.

Raumfalte 15.06. 17:43

Ich halte es für falsch, die gewachsene Mentalität der Stadt aufzugeben. Immerhin ist sie seit langem gewachsen und es würde mit einem neuen Zeitgeist zwar vielleicht etwas dazugewonnen, aber es würde auch sehr viel verloren gehen. Letzteres bemerkt man idR erst dann, wenn es zu spät ist.

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Details (Konzept)
Problem

Welches konkrete Problem löst diese Idee?

Kulturelleres Aussterben
Personengruppen

Welche Personengruppen haben einen Nutzen durch diese Idee?

Alle die Lust haben auf eine neue Ausrichtung
Beteiligte

Wer muss sich an der Umsetzung der Idee beteiligen, damit sie ein Erfolg wird?

Studenten, Stadt, Kulturschaffende
Umsetzung

Wie stellen Sie sich die Umsetzung vor? Was sind die nächsten Schritte?

Kleine Schritte: alternative Szene nicht aus der Stadt drängen, neue Ausrichtung des Innenstadt-Konzepts, Einbindung von Studenten